Gute Schreibsoftware, um ein eBook zu schreiben

Wenn es um das Schreiben eines eBooks geht, benötigen wir eine gute Software, wie sollen wir denn sonst unsere Gedanken auf den Bildschirm bringen? Schauen wir uns dazu einige gute Schreibprogramme in diesem Artikel an.

Schreiben am Laptop
Schreiben am Laptop

Gute Schreibsoftware muss nicht teuer sein, die meisten Autoren können sogar völlig kostenlos in das eBook-Business einsteigen, indem sie einfach zu kostenlosen Open-Source-Programmen greifen, um ihr eBook zu schreiben.

In den vergangenen Jahren hat sich bei mir eine kleine Liste gebildet mit den besten Programmen, die exzellent dafür geeignet sind, um seine Texte schnell und bequem am Computer zu schreiben.

Diese Programme schauen wird uns gleich im Detail an.

Welche Voraussetzungen muss eine gute Schreibsoftware mitbringen?

Wir stellen einige Grundvoraussetzungen an eine für uns brauchbare Schreibsoftware. Zum einen muss die Software leicht zu bedienen sein. Man sollte beispielsweise nicht minutenlang durch Menüs irren, um einen klick-baren Link in den Text einzufügen.

Wir haben beim Schreiben nicht die Zeit, mit dem Programm zu „kämpfen“, um auch nur die einfachsten Dinge zu erledigen. Viele Programme sind heute viel zu kompliziert zu bedienen und sind daher für einen professionellen Schreiber nicht optimal geeignet.

Eine weitere Funktion, die heute jede gute Schreibsoftware mitbringen sollte, ist die Rechtschreibprüfung. Optimal wäre, wenn die Software zumindest auch auf mögliche Grammatikfehler im Text hinweist, sodass man genauer hinschaut, um mögliche Fehler im Text zu entdecken.

Da man ein Schreibprogramm meist über Jahre benutzt, um Texte zu schreiben, wäre es optimal, wenn man die Kosten möglichst gering und vor allem überschaubar halten könnte – im Idealfall sollte die Software kostenlos sein.

Meine Favoriten für Schreibsoftware zum Schreiben eines eBooks

Ich konnte in den vergangenen Jahren viele Programme testen, schließlich schreibe ich sehr viel und suche immer nach einem „besseren“ Programm, um meine Arbeit effizienter zu machen.

Folgende Programme sind meiner Meinung nach für das Schreiben eines eBooks und generell für Vielschreiber sehr gut geeignet:

1. LibreOffice (kostenlos)

LibreOffice Writer
LibreOffice Writer

LibreOffice hat seine Wurzeln bei OpenOffice. Beide Programme sind kostenlos, jedoch haben sich einige Programmierer von OpenOffice abgespalten und das Projekt LibreOffice ins Leben gerufen, um eine modernere Alternative für OpenOffice zu schaffen.

LibreOffice ist ein Programm-Set bestehend aus:

  • Writer (für Texte)
  • Impress (für Präsentationen)
  • Draw (für visuelle Arbeiten)
  • Base (für Datenbanken)
  • Calc (für komplexe Kalkulationen)
  • Math (für Mathematik)

Nach der Installation stehen alle oben aufgeführten Programme, die zur LibreOffice Suite gehören, zur Verfügung. LibreOffice kostet nichts und ist deutlich besser und moderner als OpenOffice und viele Alternativen, daher hat LibreOffice den ersten Platz verdient.

Tipp Ich benutze LibreOffice mit der kostenlosen Erweiterung LanguageTool. Diese Erweiterung kommt mit einer Grammatikprüfung und ist extrem praktisch, um größtenteils korrekte Texte zu schreiben.

Heute zählt LibreOffice zu der besten Alternative für Word – und das zurecht!

Ich persönlich finde, dass LibreOffice mittlerweile in vielen Bereichen besser ist als Word, es hat LibreOffice jedoch viele Jahre harte Arbeit gekostet, um diesen Progress zu erreichen.

LibreOffice besitzt alle wichtigen Funktionen für eine vollständige Office Suite und ist absolut kostenlos. Es ist für Privatanwender genauso gut geeignet wie für Firmenkunden.

Derzeit gibt es kostenlos nichts Besseres als LibreOffice!

2. WPS Office Suite (kostenlos und kostenpflichtig)

WPS Office Suite Writer
WPS Office Suite Writer

Die WPS Office Suite wird ähnlich wie LibreOffice als eine vollständige Office Suite ausgeliefert. Es gibt auch eine kostenlose Version und mehrere kostenpflichtige, die sich mehr für den professionellen Einsatz (mit Cloud) richten.

Wenn man nur Text erstellen will oder eben ein eBook schreiben möchte, der kann mit dem Schreibprogramm von WPS diese Arbeit sehr gut erledigen.

Besonders gefällt mir die Geschwindigkeit von WPS. Es fühlt sich merklich flotter und performanter an als LibreOffice und Word. Es wurde sicherlich viel Zeit für das optimierenden der Oberfläche investiert.

Neben dem Schreibprogramm gibt es auch ein Präsentations- und Kalkulationsprogramm – alles erhältlich auch in der kostenlosen Version.

Besonders auffällig ist, wie sehr WPS der Office Suite von Microsoft ähnelt. Damit übernimmt WPS einige Probleme von Microsoft, und zwar die Unübersichtlichkeit der Oberfläche und der Fokus auf das Software-as-a-Service (SaaS) Geschäftsmodell.

Gleichzeitig bietet es den Vorteil, dass man seine Dokumente in der „Cloud“ abspeichern und diese auf mehreren verschiedenen Geräten nutzen kann. Es gibt außerdem Apps für Handys, um auch Unterwegs seine Dokumente zu bearbeiten.

Ich finde, die WPS Office Suite hat einen guten zweiten Platz unter meinen Favoriten verdient. Vor allem die schnelle und stabile Oberfläche, der enorme Funktionsumfang und die kostenlose Version konnten mich überzeugen.

3. Microsoft Word (kostenpflichtig)

Microsoft Word ist sicherlich das Standard-Programm, wenn es um die Erstellung von Texten geht. Vor allem bei Firmenkunden gilt Microsoft Word als der Standard für alle Schreibarbeiten. Ich habe mit diesem Programm früher jahrelang meine Texte geschrieben, bis ich LibreOffice gefunden habe.

Leider hat sich die Qualität bei Word in den vergangenen Jahren etwas verschlechtert, das liegt wohl daran, dass Microsoft viele Programme als Service anbieten will und daher signifikante Änderungen an der Codebasis vornehmen muss.

Wer derzeit mit Word arbeitet oder eine Lizenz dafür hat, für den gibt es derzeit keinen guten Grund, eine andere Software für das Schreiben seiner eBooks zu verwenden. Wer jedoch bei Null startet, sollte gleich zu LibreOffice oder einer Alternative greifen.

Word ist heute nur für professionelle Schreiber und Firmenkunden geeignet und ist weniger geeignet für private Nutzer. Außerdem kann es für einen angehenden Autor sehr teuer werden, sich diese Software anzuschaffen.

Fazit

Ich empfehle ganz klar die Kombination LibreOffice mit der Erweiterung LanguageTool. Das ist mein Streckenpferd, um meine Texte zu schreiben. Auch diesen Text, den Sie gerade lesen, schreibe ich mit dieser gelungenen Programm-Kombination.

Es muss nicht immer Word von Microsoft sein.

Ich persönlich finde Word nicht optimal zum Schreiben, da es zum einen nicht intuitiv zu bedienen ist und zum anderen die gesamte Benutzeroberfläche nicht sonderlich gut gelungen ist – und dafür bezahlt man noch viel Geld.

Dennoch, man kann mit Word sehr gut schreiben und seine Schreibarbeiten schnell erledigen. Für einige wird sogar die integrierte Cloud-Lösung nützlich sein, vor allem für professionelle Anwender.

Es gibt bei Amazon derzeit gute Angebote für die Microsoft Office Suite.

Als Alternative existieren einige gute kostenlose Programme, mit denen man sehr schnell, bequem und mit Genuss seine Texte schreiben kann. So kann die Mission, ein eigenes eBook zu schreiben, zu einem richtigen Vergnügen werden!

Vitali Lutz

Über Vitali Lutz

Vitali Lutz ist seit 2007 Internet-Marketer aus Leidenschaft. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Programmierung, Technik, Fitness und liebt die Natur.

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