Anleitung: Schritt-für-Schritt ein eigenes eBook schreiben und verkaufen

Ein eigenes eBook zu schreiben und zu verkaufen ist eine gute Idee, schließlich zählen eBooks zu den beliebtesten digitalen Produkten im Internet. Dieser Artikel enthüllt alles, was Sie über eBooks und deren Erstellung und Verkauf wissen müssen.

In dieser ausführlichen Anleitungen werden wir uns anschauen, was eBooks sind, ob es sich lohnt, ein eigenes eBook zu schreiben und damit sogar auf Wunsch Geld zu verdienen, und wie man Schritt-für-Schritt vorgehen muss, um ein eBook zu erstellen, wofür es eine Nachfrage gibt.

Das Thema ist sehr ausführlich, daher wird auch dieser Artikel etwas länger werden, dafür aber bekommen Sie von mir nützliche Praxistipps und Anweisungen, wie Sie bestmöglich in das Ebook-Business einsteigen können.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein eBook?

Ein eBook ist ein Buch, das für elektronische Geräte publiziert wird und somit nur auf elektronischen Geräten wie Smartphones, eReadern, PCs, Laptops etc. gelesen werden können.

Wikipedia beschreibt ein eBook folgendermaßen:

E-Book (deutsch E-Buch, auch Digitalbuch; englisch e-book, ebook, eBook) steht für ein elektronisches Buch (engl. electronic book) und bezeichnet Bücher in digitaler Form, die auf E-Book-Readern oder mit spezieller Software auf Personal Computern, Tablet-Computern oder Smartphones gelesen werden können. Wikipedia.org

Die meisten eBooks können ausgedruckt werden, damit man diese auf gewöhnlichem Papier lesen kann – was jedoch nicht immer praktikabel ist, schließlich gehören eBooks auf elektronische Geräte.

Gibt es einen gesunden Markt für eBooks?

Da eBooks ganz normale Bücher sind und wir zunehmend mehr Informationen auf elektronischen Geräten konsumieren, kann man daraus die logische Schlussfolgerung ziehen, dass eBooks eine gewisse Nachfrage neben normalen Büchern aufweisen sollten.

Das reicht uns nicht, wir brauchen Statistiken und greifbare Nachweise, dass eBooks eine gesunde Nutzerbasis haben, schließlich planen wir, ein eigenes eBook zu schreiben und dieses entweder kostenlos zu vertreiben oder zu einem festgelegten Preis zu verkaufen.

Der erste Nachweis, dass eBooks funktionieren, liefert uns Amazon, und zwar die Kategorie für sogenannte Kindle-Bücher:

Amazon Kindle-Bestseller
Amazon Kindle-Bestseller

Kindle-Bücher sind ganz normale eBooks, nur sind diese in einem speziellen Format. Damit will Amazon sicherstellen, dass eBooks exklusiv für Amazon erstellt werden und nicht anderswo vertrieben werden, dazu weiter unten im Artikel mehr.

Auf der Abbildung oben sehen wir die Bestseller-Ebooks, die bei Amazon verkauft werden. Schaut man sich die Bewertungen der Leser an und das Datum der Rezensionen, erkennt man, dass die Kategorie für digitale Bücher bei Amazon sehr lebendig ist.

Laut den Amazon-Suchergebnissen gibt es derzeit über 80.000 eBooks bei Amazon. Ein Großteil der eBooks kostet Geld, ein eher kleiner Teil davon kann Gratis bezogen werden. Wir halten fest: 80.000 und mehr eBooks werden derzeit bei Amazon angeboten.

Das ist eine Menge.

Machen wir einen abschließenden Test und fragen Google, wie der Trend für eBooks aussieht, folgendermaßen sieht der Trend für eBooks für den Zeitraum 2013 – 2018 aus:

Google-Trend eBook kaufen
Google-Trend eBook kaufen

Der Trend zeigt zwar einen kleinen Rückgang seit 2013, trotzdem erkennt man deutlich, dass der Trend seit nun mehr 3 Jahren relativ stabil ist. Ich kann keine beunruhigenden Signale erkennen, die eindeutig darauf deuten, dass der Ebook-Markt stirbt.

Wenn mich jemand fragen würde, ob es sich lohnt, ein eigenes eBook zu schreiben und es anschließend im Internet zu verkaufen – oder es alternativ auch zu verschenken, würde ich definitiv zu einem „Ja“ tendieren.

Ich veröffentliche seit 2010 in den verschiedensten Märkten eBooks zu den Themen: Technik, Business, Fitness und mehr. Ich kann bis heute nicht beobachten, dass die Nachfrage in den vergangenen Jahren sichtbar gesunken ist.

Kann man Geld mit eBooks verdienen?

Es gibt Menschen, die eBooks kaufen, das haben wir bis hierher bereits herausgefunden. Doch kann man mit eBooks auch Geld verdienen? Das ist eine wichtige Frage, denn ein eigenes eBook zu schreiben bedeutet viel Zeiteinsatz und Aufwand.

Zwar kann man sein eBook auch kostenlos anbieten und damit einfach seine Leidenschaft fürs Schreiben zum Ausdruck bringen, ohne davon irgendwie Materiell zu profitieren, jedoch sieht die Realität folgendermaßen aus:

Es gibt in der aktuellen Wirtschaft große Probleme.

In unserer Zeit etwas kostenlos zu tun, obwohl man damit auch Geld verdienen kann, ist sicherlich keine gute Idee – das wird jeder halbwegs erfolgreiche Geschäftsmann unterstreichen.

Ich persönlich gebe im Internet sehr viele „Ratgeber-Informationen“ kostenlos weg. Wer im Anschluss zu einem Thema mehr Informationen benötigt, kann entweder einen Online-Kurs oder ein eBook von mir kaufen.

Auf diese Weise habe ich in den vergangenen Jahren erfolgreich Geld mit eBooks verdient. Es gibt an dieser Stelle jedoch ein sehr wichtiges Detail anzumerken: ich spezialisiere mich auf Ratgeber-Themen.

Das bedeutet:

Meine Informationen helfen Menschen, Probleme zu lösen.

Ich verkaufe keine Unterhaltungs-Ebooks wie Romane, Thriller, Witze etc. Meine Informationen helfen Menschen, dringende Probleme zu lösen. Dadurch kann ich Geld verdienen, indem ich anderen Menschen helfe, ihre Probleme zu lösen.

Und das ist für mich eine gewaltige Motivation, schließlich möchte ich nicht, dass ich wochenlang an einem eBook schreibe, welches letztendlich keinen richtigen Nutzen bietet.

Diesen Ansatz empfehle ich übrigens auch jedem anderen Ebook-Autor.

Anonym eBooks schreiben und verkaufen?

Ein sehr großer Vorteil, den uns eBooks bieten, ist der Einsatz eines fiktiven Namens beim Veröffentlichen eines eBooks. Nicht wenige Menschen recherchieren gerne zu einem Autor, um mehr seiner Werke im Internet zu finden.

Das ist zum einen gut, weil wir dadurch ohne Werbung oder Empfehlung neue Leser gewinnen können, auf der anderen Seite bringt es aber den unschönen Nachteil mit, dass wir als Ghostwriter identifiziert werden können.

Ein Ghostwriter ist jemand, dessen Aufgabe es ist, Texte oder ganze Bücher zu verschiedensten Themen zu schreiben und bei der Veröffentlichung im Hintergrund bleiben möchte oder bleiben muss. Ich bin auch ein Ghostwriter.

Meine Kernkompetenzen sind:

  • Fitness und Ernährung
  • Online-Business
  • Internet und moderne Technik

Mit diesen Themen beschäftige ich mich beruflich und als Hobby.

Das Problem ist, keiner wird jemandem abkaufen, dass er ein Experte für Fitness, Ernährung, Programmierung, Finanzen etc. ist. Und genau deshalb kann es empfehlenswert sein, seine eBooks in Kategorien einzuteilen und bei jeder Kategorie einen anderen Autor-Namen zu benutzen.

Was bringt uns das?

  1. Man kann bei seinen eBooks zum Thema Fitness & Ernährung beispielsweise den Autorennamen Markus Mustermann benutzen.
  2. Bei seinen Ebook-Romanen kann man sich gerne als Sabine Mustermann ausgeben und seine Kreativität voll und ganz in spannenden Romanen ausleben.

Auch die großen Autoren wie Stephen King haben verschiedene „Fake-Namen“ bei ihren Werken verwendet, um nicht mit ihrem richtigen Namen mit einem Werk in Verbindung gebracht zu werden.

Ich denke, der Sinn ist soweit klar, wieso man seine eBooks nicht immer mit seinem richtigen Namen verknüpfen sollte.

Ratgeber-Ebooks vs. Unterhaltungs-Ebooks

Man kann eBooks im Grunde in zwei große Kategorien aufteilen:

  1. Unterhaltungs-Ebooks
  2. Ratgeber-Ebooks

Die erste Kategorie soll den Leser unterhalten. Die zweite Kategorie soll den Leser belehren oder ihm beim Lösen eines Problems zur Seite stehen. Ich habe mich auf Ratgeber-Ebooks spezialisiert, weil ich vom Typ her ein Problemlöser bin.

Ich löse gerne Probleme und wenn ich damit sogar Geld verdienen kann, umso besser.

Ich möchte aber nicht verschweigen, dass man mit Unterhaltungs-Ebooks etwas falsch macht. Im Gegenteil sogar: es sieht so aus, dass bei Amazon und anderen großen Ebook- und Bücher-Shops eben die Unterhaltungs-Bücher am meisten Kunden finden.

Und das ist kein Zufall, denn Unterhaltung zählt in unserer auf Höchstleistungen ausgerichteten Kultur zu den besten Mitteln, um effektiv abzuschalten und sich von harter Arbeit auszuruhen.

Ich werde in diesem Artikel nicht weiter auf Unterhaltungs-Ebooks eingehen, da ich damit bisher keine Erfahrungen gesammelt habe und somit dazu auch kein fundiertes Wissen weitergeben kann.

Mein Fokus richtet sich auf Ratgeber-Ebooks, denn das ist mein Fachgebiet seit über 10 Jahren.

Die größten Unterschiede zwischen Ratgeber- und Unterhaltungs-Ebooks

Ratgeber- und Unterhaltungs-Ebooks sind im Kern sehr unterschiedlich und dadurch werden auch die Unterschiede in der Praxis sofort deutlich. Folgende 5 Unterschiede fallen sofort auf:

  1. Ratgeber-Ebooks haben einen höheren Durchschnittspreis als Unterhaltungs-Ebooks.
  2. Ratgeber-Ebooks altern, Unterhaltungs-Ebooks altern in der Regel sehr langsam oder gar nicht.
  3. Die Verantwortung bezüglich der Informationsqualität ist bei Ratgeber-Ebooks deutlich größer als bei Ratgeber-Ebooks.
  4. Unterhaltungs-Ebooks richten sich an die Masse, Ratgeber-Ebooks richten sich dagegen an Nischenmärkte.
  5. Unterhaltungs-Ebooks lassen sich wegen dem kleineren Preis oft leichter verkaufen als im Vergleich Ratgeber-Ebooks.

Besonders betonen möchte ich die beiden Punkte Informationsqualität und Informationsalterung.

Wenn man einen Ratgeber schreibt, dann muss man höchste Sorgfalt und Recherche in das Werk einbringen. Man möchte keine Falschinformationen im eBook haben, die dem Leser im schlimmsten Fall sogar Schaden zuführen können.

Ich zum Beispiel werde niemals eBooks zu medizinischen Themen schreiben, denn dafür habe ich weder eine qualifizierte Ausbildung noch die nötigen Praxiserfahrungen, um überhaupt beurteilen zu können, wie gut die Qualität meiner Informationen ist.

Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass Ratgeber-Informationen häufig schnell altern. Das passiert deshalb, weil wir in einer schnelllebigen Informationszeit leben.

Was heute noch aktuell ist, kann bereits morgen veraltet sein.

Dieses Problem haben beispielsweise Romane nicht. Einmal einen Roman geschrieben, kann man diesen noch in 10 Jahren verkaufen, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass der Inhalt veraltet ist.

Diese Problematik wird bei Büchern und eBooks deutlich sichtbar, die technische Themen behandeln. Solche Werke müssen in der Regel mindestens ein Mal jährlich in einer Neuauflage herausgebracht werden.

Mehr Geld verdienen mit Ratgeber-Büchern

Alle Bücher und somit eBooks, die Ratgeber-Themen bedienen, kosten in der Regel mindestens doppelt so viel wie im Vergleich Unterhaltungswerke, das ist meine persönliche Einschätzung.

Und das ist kein Zufall.

Die Leser sind eher bereit, etwas mehr Geld für ein Ratgeber-Buch auszugeben als für einen Roman, der nur unterhalten soll.

Woran liegt das? Ganz einfach.

Wenn man Probleme hat, dann dreht sich im Alltag alles eben nur um diese Probleme. Und es macht keinen Spaß, ganzen Tag lang Probleme im Kopf herumfliegen zu haben, die einen behindern.

Erinnern Sie sich einmal an Ihre letzten Zahnschmerzen und wie häufig Sie sich eben mit diesen Schmerzen beschäftigt haben...

Aus diesem Grund sind Menschen bemüht, Probleme – vor allem dringende – möglichst sofort zu lösen und dafür, wenn es sein muss, sogar Geld auszugeben. Das ist eine sehr logische Denkweise, wenn ich anmerken darf.

Zwar habe ich bisher keine Unterhaltungs-Bücher bzw. Unterhaltungs-Ebooks geschrieben oder verkauft, dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass man mit Ratgeber-Ebooks im Schnitt mehr Geld bei identischem Aufwand verdienen kann als im Vergleich mit Unterhaltungs-Werken.

Letztendlich bleibt jedem selbst überlassen, ob er/sie sich auf Ratgeber- oder Unterhaltungs-Ebooks konzentrieren möchte. Mit beiden kann man sehr gutes Geld verdienen, daran habe ich absolut keinerlei Zweifel.

Kann jeder ein eigenes eBook schreiben?

Wer sich generell mit dem Thema Bücher- oder eBook schreiben beschäftigt, wird in der Regel bei sich ein gewisses Schreibtalent erkannt haben. Man muss nicht unbedingt talentiert sein, es reicht bereits, wenn man sinnvolle Sätze aufs Papier bringen kann.

Ein angehender Ebook-Autor sollte folgende Fähigkeiten/Voraussetzungen mitbringen:

  • Er muss die Sprache in Schrift beherrschen und zumindest Spaß am Schreiben mitbringen.
  • Er muss Spaß und Geduld für Recherchearbeiten mitbringen, denn das ist der größte Nutzen des Internets: Überall Information, und das im Überfluss, die man gefiltert in sein Werk übernehmen kann.
  • Er muss die Fähigkeit besitzen, mit gescheiterten Projekten umgehen zu können.
  • Er muss genügend Zeit mitbringen, um ein halbwegs gutes Resultat abzuliefern.

Es gibt viele Autoren, die nur wegen dem Geld Bücher oder eBooks schreiben und oft sogar die Voraussetzungen nicht mitbringen. Das Resultat sind trockene, schwierig zu lesende und nutzlose Publikationen.

Das ist nicht gut.

Anhand des Schreibstils kann der Leser einen direkten Draht zum Autor aufbauen. Ist der Autor deprimiert oder arbeitet dieser unter Zwangsbedingungen, wird der Leser es bemerken und eine negative Erfahrung mit dem Buch machen.

Aus diesem Grund sollte wirklich jeder Autor zumindest folgende Voraussetzungen mitbringen, um ein guter Autor zu sein:

Herzensfreude am Schreiben und eine gesunde Portion Kreativität und viel Motivation, damit der Leser bei jedem Satz förmlich spüren kann, dass der Autor seine Arbeit genossen hat.

Das Resultat wird den Leser erfreuen und ihn dazu bringen, den Text förmlich aufzusaugen und dazu führen, dass der Leser mehr vom gleichen Autor lesen möchte.

Erfolgreiche Autoren kennen den Unterschied zwischen schlechten Texten und jenen Texten, die den Leser fesseln und ihn nicht mehr loslassen wollen.

Kann jedes eBook erfolgreich werden?

Sehr viele Autoren denken, dass man mit einem Buch nicht scheitern kann, schon gar nicht, wenn man sich von einem anderen Bestseller-Buch inspiriert hat und damit quasi versucht, fremden Erfolg zu kopieren.

Wie wir später in diesem Artikel erfahren werden, hängt der Erfolg von vielen Faktoren ab. Diese Faktoren sind wir Zahnrädchen, die nur zusammengesetzt ein funktionierendes System bilden.

Man kann beispielsweise ein eBook zu einem sehr gefragten Thema oder gar zu einem großen Trendthema schreiben und wirklich ein gutes Ergebnis abliefern, aber dennoch scheitern, wenn man später das Marketing nicht richtig macht.

Wenn wir schon auf das Marketing zusprechen kommen:

Das Marketing beginnt nicht erst, wenn das eBook fertig ist, sondern es beginnt bereits sehr viel früher, und zwar, wenn man den Titel, Preis und die Abbildung (Cover) für das digitale Buch bestimmt.

Hat das fertige Werk entweder einen unattraktiven Titel, einen zu hohen Preis oder ein unprofessionelles „Cover“, dann kann der Inhalt noch so gut sein, trotzdem wird das Buch sehr schwer zu verkaufen sein.

Und ich spreche hier aus Erfahrung!

Ich werde in diese Anleitung noch genauer auf die einzelnen „Zahnrädchen“ eingehen, die allesamt sicherstellen, dass auch Ihr eBook den größtmöglichen Erfolg erfahren kann.

Es gibt kein perfektes eBook, sondern nur ein „vollständiges“

Meine Erfahrung zeigt, dass es kein perfektes eBook gibt und auch nicht geben kann. Jeder Autor, der denkt, dass es so etwas wie Perfektionismus in der Autorenwelt gibt, blockiert sich nur selber, erfolgreich zu werden.

Ein eBook oder Buch kann bereits sehr erfolgreich werden, wenn es nur bereits „fertig“ ist und gut vermarktet wird. Ich würde niemandem raten, mit dem Gedanken an die Ebook-Erstellung heranzugehen, ein perfektes Werk zu kreieren.

Das wird eine lange und schmerzhafte Erfahrung werden!

Ich bin ein Perfektionist.

Meine ersten eBooks wollte ich absolut perfekt haben. Dies führte dazu, dass ich Unmengen an Zeit und Energie investiert habe, damit das Endresultat jedem meiner Leser gefällt.

Und irgendwann kam dann die nüchterne Erkenntnis:

Man kann und wird es nie JEDEM recht machen. Das ist einfach nicht möglich. Es wird immer jemanden geben, der mit falschen Erwartungen oder gar mit einer schlechten Laune an das eBook herangeht und keinen Gefallen daran finden wird.

Jeder Autor kennt solche Leser, die anscheinend nie zufrieden sind. Diese wollen immer eine Schippe mehr drauf haben als man ihnen gibt.

Wichtig ist, sich eben auf die anderen Leser zu fokussieren, die immer in der Mehrzahl sein sollten und mit dem Resultat höchst zufrieden sind.

Das sind die richtigen Anhänger und Fans.

Alleine wenn man ein eBook nur „vollständig“ macht und dem Leser mindestens das gibt, was er davon erwartet, wird man immer über 90 % zufriedene Leser haben. Und das ist bereits der Erfolg, den man sich mit einem eBook oder Buch erhofft.

Dieses Gefühl, wenn man die Rezensionen der Leser liest, die zufrieden mit dem Buch sind und es gerne empfehlen würden. Das motiviert unendlich, noch mehr Zeit zu investieren, um das Werk noch besser zu machen.

Der Plan, um ein verkaufsstarkes eBook zu schreiben

Okay, wir sind soweit.

Wir werden uns im Nachfolgenden die einzelnen Schritte anschauen, die Sie zu einem fertigen eBook führen, das bereit ist, von einem Interessenten gekauft zu werden.

Damit Ihre Erfolgschance mit Ihrem eBook möglichst groß ist, werden wir Folgendes tun:

Wir werden bei Amazon aus einer bestimmten Kategorie die Bestseller-Ebooks anschauen, diese analysieren und ein ähnliches eBook schreiben.

Zu beachten ist, es wird nichts kopiert!

Wir kopieren nichts und niemanden, wir lassen uns von anderen Werken nur inspirieren und nutzen diese, um sicher zu stellen, dass wir nicht die ganze Arbeit umsonst machen.

Ich kann jedem Einsteiger nur einen guten Tipp geben, um die Chance, dass das eigene eBook oder Buch garantiert erfolgreich verkauft werden kann, drastisch zu verbessern:

Es gilt, sich von anderen, bereits erfolgreichen Büchern oder eBooks inspirieren zu lassen und ihren Erfolg zu kopieren, indem man die „Idee“ aufgreift und daraus etwas Neues erschafft.

Wir kopieren keine Texte oder gar ganze Seiten aus anderen Büchern oder eBooks, denn jedes Buch (auch eBook) ist urheberrechtlich geschützt. Aus einem Buch auch nur einen Satz zu kopieren, kann strafrechtlich verfolgt und sehr teuer werden!

Wie Sie in 8 Schritten ein eigenes eBook schreiben und erstellen

Lassen Sie uns starten, wir haben noch viel Arbeit vor uns.

Der Erfolg eines eBooks hängt maßgeblich von zwei Faktoren ab:

  • Das Thema
  • Die Nachfrage

Es gibt Themen, zu diesen könnte man zwar ein Buch schreiben, jedoch richtet sich das Thema an Menschen, die kein Geld ausgeben wollen oder können. Es gibt viele solcher Themen, bei denen man vorher noch nicht mal erahnen kann, ob diese wirklich profitabel sein werden oder nicht.

Das ist eines der Gründe, warum man bereits funktionierende Ideen für Bücher oder eBooks von anderen Autoren kopieren sollte.

Der zweite Faktor ist die Nachfrage.

Auch wenn das Thema attraktiv ist, muss es dafür genügend Nachfrage geben, damit es sich lohnt, eben zu diesem Thema ein eBook zu erstellen.

Das ist der Grund, warum ich eBooks überwiegend zu Themen erstelle, die ich persönlich kenne. Ich kenne die Zielgruppe und weiß, welche Informationen diese konsumiert. Dadurch weiß ich, dass ein eBook erfolgreich sein muss, noch bevor ich auch nur einen Satz geschrieben habe.

Da Sie womöglich bei null starten, werden wir deshalb eine clevere Methode zur Konkurrenzanalyse anwenden, damit auch Sie mit Ihren eBooks eine realistische Chance haben, Geld zu verdienen.

Jetzt aber genug der Worte, gehen wir in die Praxis über und besprechen die einzelnen Schritte, die Sie zu einem fertigen eBook führen.

Schritt 1: Ein profitables Thema für das eBook finden

Das Thema für das eBook ist extrem wichtig. Hat man ein falsches Thema gewählt, wird sich das eBook entweder schlecht oder gar nicht verkaufen. Und das gilt es, um jeden Preis zu vermeiden.

Aus diesem Grund werden wir uns von Amazon inspirieren lassen, denn bei Amazon gibt es tausende sehr erfolgreiche Autoren. Eben die „Ideen“ dieser erfolgreichen Autoren wollen wir für unser eigenes eBook nutzen.

Sie haben zwei Möglichkeiten, um die Bestseller von Amazon zu finden:

  1. Sie schauen sich die Bestseller für normalen Bücher an.
  2. Sie schauen sich die Bestseller für Kindle-Bücher an.

Bei Amazon gibt es normale, gedruckte Bücher und sogenannte Kindle-Bücher, die im Grunde eBooks sind. Es spielt absolut keine Rolle, ob man sich an normalen Büchern oder Kindle-Büchern orientiert, um eine gute Idee für ein eigenes eBook zu finden.

Man kann sogar gezielt in der Rubrik für gedruckte Bücher gute Ideen suchen und daraus ein eBook erstellen. Damit überträgt man eine Idee, die für ein gedrucktes Buch bestimmt war, in das eBook-Format.

Es kann sehr clever und vor allem profitabel sein, wenn man ein eBook zu Themen erstellt, die es noch nicht als eBook gibt.

Es gibt immer mehr Menschen, die lieber digitale Bücher lesen, als gedruckte, und das hat nicht nur damit zu tun, dass gedruckte Bücher unsere Baumbestände reduzieren und dadurch einen großen Schaden unserer Umwelt zuführen.

Ebooks kann man sofort nach dem Kauf lesen und muss nicht warten, bis ein bestelltes Buch per Post versendet wird und erst mehrere Tage nach der Bestellung im Briefkasten liegt.

Viele Menschen wollen nicht so lange warten!

Die zweite Überlegung betrifft die Art des Buches. Wie wir bereits erfahren haben, kann man ein Ratgeber- oder Unterhaltungs-Ebook schreiben.

Die Frage ist, wollen Sie:

  1. Ein Ratgeber sein und ein Ratgeber-Buch schreiben?
  2. Ein Unterhalter sein und einen Roman, Thriller etc. als eBook veröffentlichen?

Ich bin der Ratgeber-Typ. Deshalb erstelle ich auch Webseiten, die Sie gerade lesen. Ich mag es, mit meinen Informationen nützlich für jemanden zu sein.

Ich werde mich bei den nachfolgenden Schritten auf Ratgeber-Ebooks konzentrieren. Sollten Sie sich für Romane, Thriller etc. entscheiden, müssen Sie die einzelnen Schritte entsprechend bisschen anpassen.

Schauen wir uns jetzt die Ratgeber-Bücher bei Amazon an, die in der Bestseller-Liste vertreten sind:

Amazon Ratgeber-Bestseller
Amazon Ratgeber-Bestseller

Wir müssen auf folgende Kriterien achten, um den Erfolg eines Buches einschätzen zu können:

  • Wie lange wird das Buch bereits bei Amazon angeboten.
  • Wie viele Rezensionen hat das Buch.
  • Können wir ein eBook mit einer „ähnlichen“ Qualität abliefern.

Eigentlich interessiert uns nur, wie lange das Buch bei Amazon angeboten wird und wie viele Rezensionen es hat, um abschätzen zu können, wie gut sich das Buch verkaufen lässt.

Die erste Information, also das Alter des Buches, kann man auf der Artikelseite zum Buch herausfinden, indem man bis zu den Details zum Buch runter scrollt. Dort sollte das Veröffentlichungsdatum stehen.

Weiter unten auf der Seite findet man in der Regel die Kundenrezensionen.

Schlechte Buch-Ideen erkennt man oft daran, dass diese bereits seit Monaten oder Jahren bei Amazon angeboten werden und keine oder sehr wenige Rezensionen haben.

Gute Bücher können bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung die ersten Rezensionen bekommen, schlechte Bücher dagegen, oder jede, die einfach niemand braucht, schaffen es nicht mal nach Monaten, auch nur eine Handvoll von Rezensionen zu bekommen.

Wird ein Buch bei Amazon seit einem Jahr angeboten und es gibt nicht mal 10 Rezensionen dazu, würde ich die Idee sein lassen und nach einem anderen Buch suchen.

Außerdem, die Anzahl der Rezensionen ist zu einem weiteren Zweck sehr gut für uns:

Wir können direkt von den Kunden/Lesern erfahren, was ihnen am Buch gefallen hat und was nicht.

Damit haben wir sehr wertvolle Informationen in der Hand, anhand dieser wir nicht nur die wichtigsten Bestandteile eines Buches erfahren, sondern auch wissen, was der Autor falsch gemacht hat und was wir BESSER machen können.

Sehen Sie jetzt, warum eine Konkurrenzanalyse so wichtig ist?

Haben wir ein Buch gefunden, das aktiv gekauft wird und wir uns zutrauen, die exakte Buch-Idee zu nutzen und ein eigenes eBook zu erstellen, geht es in den nächsten Schritt über: die Recherche.

Schritt 2: Die Recherche zum eBook vor dem Schreiben

Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn man ein eBook zu einem unbekannten Thema schreiben möchte. Sollten Sie Ihr Glück mit einem Roman, Thriller etc. versuchen, fällt dieser Schritt natürlich weg.

Unser eBook muss sehr gut recherchiert sein, damit es alle nötigen Informationen enthält, die unser eBook „vollständig“ machen. Das betrifft vor allem Ratgeber-Ebooks, bei denen wirklich alle Informationen enthalten sein müssen, damit der Leser mit der Lösung zufrieden ist.

Bei der Recherche nutze ich immer:

  • Ein leeres Dokument zum Notieren der Ideen für den Inhalt des eBooks.
  • Vorhandene Rezensionen zum Buch im Internet.
  • Fachwebseiten und Blogs.

Für unser eBook benötigen wir gute und korrekte Informationen, vor allem, wenn es sich um Ratgeber-Informationen handelt.

In der Regel mache ich eine ausführliche Google-Recherche und suche nach hochwertigen Artikeln, die sich mit meinem Thema beschäftigen. Diese zeigen uns grob die wichtigsten Bestandteile auf, die in dem eBook enthalten sein sollten.

Bei der Recherche sollte man auch die Konkurrenz-Bücher studieren und vor allem die Rezensionen der Kunden lesen, denn die Käufer von Büchern sagen oft direkt, was ihnen am Buch gefallen hat und was nicht.

Das ist sehr gut, diese Informationen können wir nutzen, um ein besseres Buch für unseren Durchschnittsleser zu kreieren.

Es kann auch sinnvoll sein, bestehende eBooks und Bücher am Markt zu kaufen. Das ist der schnellste Weg, um sich mit einem kompletten Thema schnell anzufreunden und kann gute Ideen direkt von der Konkurrenz bekommen.

An dieser Stelle nochmal der Hinweis:

Sie dürfen keine Sätze oder gar Textpassagen aus anderen Büchern oder Webseiten 1 : 1 kopieren!

Finden Sie eine Idee toll, schreiben Sie es um und machen Sie etwas Eigenes daraus. Außerdem sollte Ihr Ziel sowieso sein, etwas NEUES zu kreieren, Sie wollen nicht einfach etwas Vorhandenes KOPIEREN.

Das ist nicht der Sinn von neuen Büchern bzw. eBooks.

Bei der Recherche sollte der Fokus darauf gelegt werden, herauszufinden, was der LESER will. Das Buch muss dem Leser gefallen, nicht Ihnen. Sie geben dem Leser, was er will.

Das eBook schreiben Sie schließlich für den Leser und nicht für sich selbst.

Schritt 3: Das Inhaltsverzeichnis erstellen

Sobald der Rechercheteil hinter uns liegt, fängt die eigentliche Arbeit an.

Wir müssen festlegen, welchen Inhalt das eBook haben muss. Wir müssen ein Bild davon bekommen, wie der Inhalt unseres eBooks strukturiert sein soll. Aus diesem Grund erstelle ich immer als Erstes ein vollständiges Inhaltsverzeichnis.

Dieses kann folgendermaßen aussehen:

  • Einleitung
  • Über den Autor
  • Der Sinn und Unsinn hinter Diäten
  • Wie der Körper auf Diäten reagiert
  • Warum Diäten keine langfristige Lösung zur Gewichtsreduzierung sind
  • ...
  • Schlusswort

Und auch hierbei ein freundlicher Hinweis, dass ich mich auch bei diesem Beispiel an die Struktur für ein Ratgeberbuch halte. In diesem Fall besteht das Inhaltsverzeichnis oft nur aus Überschriften für einzelne Bereiche des Buches.

Sollten Sie ein digitales Unterhaltungsbuch planen, werden Sie womöglich mit Kapiteln und Unterkapiteln arbeiten, sobald Sie das Inhaltsverzeichnis erstellen, weil das bei solchen Büchern am meisten Sinn macht.

Nehmen Sie sich die nötige Zeit und erstellen Sie ein vollständiges Inhaltsverzeichnis. Noch bevor Sie an das Schreiben des eBooks herangehen, müssen Sie zu 100 % wissen, aus welchen einzelnen Bereichen Ihr eBook bestehen muss.

Außerdem können Sie nach Lust und Laune einen bestimmten Themenbereich auswählen und den Inhalt dazu erstellen. Sie müssen nicht zwingend der Reihe nach von oben bis nach unten den Inhalt runterschreiben.

Schritt 4: Das eBook mit „Vollgas“ schreiben

Jetzt wird es ernst.

Wir wissen soweit:

  1. Zu welchem Thema wir ein eBook schreiben werden.
  2. Welchen Inhalt unser eBook haben soll.
  3. Aus welchen einzelnen Bereichen unser eBook bestehen soll.

Ab hier an müssen wir uns aktiv auf das Schreiben unseres kleinen Ratgebers/Ebooks konzentrieren. Genau hierbei scheitern die meisten Autoren, weil sie entweder zu lange am Buch schreiben oder einfach zwischendurch die Lust verlieren.

Die Lösung ist folgende:

Möglichst schnell die Inhalte auf den Bildschirm zu bringen. Und ich meine wirklich schnell. Wenn ich an einem neuen Buchprojekt arbeite, schreibe ich täglich oft 10 – 15 Seiten am Stück ohne Unterbrechung.

Dahinter steckt eine einfache Logik:

Indem ich schnell mein Buch mit Inhalten fülle, sehe ich einen schnellen Fortschritt. Das motiviert mich, unaufhaltsam weiter zu arbeiten und das Werk zu beenden. Dieser Trick sollte bei jedem funktionieren.

Man muss mindestens 2 – 3 Stunden am Stück und ohne Unterbrechung am Buch schreiben. Das kann man als eine Schreibsitzung bezeichnen. In dieser Zeit macht man nichts anderes, als Text zu kreieren.

Es dürfen keine Ablenkungen von Außen existieren:

  • Kein laufender Fernseher.
  • Kein Telefon.
  • Keine Kinder, die wild durch die Wohnung laufen.
  • Kein Hund, der an die frische Luft will.

Erledigen Sie alles, bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, damit Sie nicht mittendrin unterbrochen werden. Jede Unterbrechung führt dazu, dass der Schreibfluss unterbrochen wird und man danach lange Zeit benötigt, um sich wieder aufzusatteln.

Während der Schreibsitzung wird geschrieben, alles andere ist unwichtig und führt zu einem unproduktiven Arbeiten.

Ich nutze beim Schreiben das kostenfreie Schreibprogramm LibreOffice mit der Erweiterung Language-Tool, damit meine Texte möglichst fehlerfrei auf den Bildschirm gelangen.

Keinesfalls sollten Sie beim Schreiben die Fehler korrigieren. Schreiben Sie und gehen Sie nicht zurück, um etwas zu berichtigen. Der Korrekturteil kommt immer zum Schluss, wenn Sie mit dem eBook fertig sind.

Ich höre außerdem ruhige Entspannungsmusik, wenn ich schreibe, dadurch baue ich eine optimale Stimmung für das Schreiben auf.

Achten Sie beim Schreiben auch darauf, dass Sie den Text schön in einzelne Textblöcke unterteilen. Jeder dieser Textblöcke sollte maximal aus fünf Sätzen bestehen, damit das eBook später leicht zu lesen ist.

Schritt 5: Das eBook korrigieren

Nachdem die erste Version des eBooks fertig ist, kommen relativ einfache Aufgaben auf Sie zu:

  • Fehler korrigieren.
  • Satzaufbau prüfen.
  • Neue Sätze oder Bilder einfügen.
  • Wörter ersetzen.

Besonders dem Satzaufbau sollten Sie viel Aufmerksamkeit schenken, denn hier beobachte ich bei mir die meisten Fehler, obwohl ich jahrelange Erfahrungen beim Schreiben habe. Dies liegt daran, dass beim schnellen Schreiben grammatische Fehler unvermeidbar sind.

Aber auch kleine Rechtschreibfehler sind zu genüge vorhanden, die man erst nach dem Fertigstellen des eBooks berichtigen sollte.

Häufig müssen sogar einige Sätze neu geschrieben oder überarbeitet werden, um in einen Textblock mehr Informationen einzubringen. Auch ersetze ich des Öfteren Wörter, die einfach zu häufig in der Reihenfolge vorkommen.

Zum Schluss lockere ich den Text noch gerne mit Bilden auf. Bilder sind wohl der beste Weg, um das geschriebene zu visualisieren. Ich benutze sehr gerne Bilder in Büchern, aber nur, wenn es auch sinnvoll ist.

Schritt 6: Der perfekte eBook-Titel

Das absolut wichtigste an einem Buch ist der Titel. Ich habe Bücher gesehen, die alleine durch das Auswechseln des Titels die Verkaufsrate verzehnfachen konnten! Andere Bücher konnten erst mit einem neuen Titel die ersten Verkäufe erzielen.

Wenn Sie sich viel Mühe mit etwas geben sollten, dann ist es der Titel Ihres eBooks!

Seien Sie kreativ und einzigartig.

Der Titel bei Ratgeber-Büchern kann das Endresultat beschreiben. Der Leser bekommt ein Bild davon im Kopf, wie das Resultat aussehen wird, wenn er/sie das Buch gelesen hat.

Der Titel eines Romans, Thrillers etc. kann den Leser neugierig auf das Lesen machen. Der Leser muss das Verlangen bekommen, erfahren zu wollen, wie die Geschichte ausgehen wird.

Ich würde mir die direkte Konkurrenz anschauen und mich von ihren Buchtiteln inspirieren lassen. Sie müssen schließlich etwas richtig beim Titel gemacht haben, ansonsten würden diese ihr Werk nicht erfolgreich verkaufen können.

Schritt 7: Das perfekte eBook-Cover (Abbildung)

Bei dem Ebook-Cover, also der Abbildung des Buches, sollte man sich ebenfalls an der Konkurrenz orientieren. Zu jedem Buchthema findet man oft ähnliche andere Bücher. Diese haben ein funktionierendes Cover und eben an diesem Cover würde ich mich orientieren.

Das Cover muss attraktiv und professionell sein, es ist kein Zufall, dass Bücher bei Amazon mit schönen Abbildungen sich gut verkaufen lassen und viele Bewertungen haben:

Amazon Ebook-Cover Beispiele
Amazon Ebook-Cover Beispiele

Die Buchcover auf der Abbildung oben sind sehr professionell gemacht, ganz sicher war ein Designer am Werk. Wenn Sie nichts von gutem Design verstehen, dann lassen Sie für sich Ihr Ebook-Cover von einem guten Designer erstellen, es kostet nicht die Welt.

Man braucht wirklich ein gutes Auge und viel Erfahrung, um ein attraktives Cover zu erstellen, das kann wirklich nicht jeder!

Beachten Sie, dass Ihr Buchcover sich deutlich von anderen Covern unterscheiden muss. Ihr Werk ist von außen und innen einzigartig. Sie müssen im Ganzen etwas erschaffen, was es nur einmal gibt!

Wenn Sie sich beim Cover von anderen Büchern inspirieren lassen, spielen Sie ruhig mit Farben und Schriftarten, dadurch verleihen Sie Ihrem eBook einzigartige Merkmale, die extrem wichtig ist, um sich am Markt zu unterscheiden.

Alternativ können Sie sich ein Cover ausdenken.

Das Cover muss die wichtigste Botschaft vom Buch visualisieren. Der Leser muss bereits beim Anschauen des Covers eine klare Vorstellung davon bekommen, was ihn im Buch erwartet.

Schritt 8: Das eBook in das richtige Format umwandeln

Nachdem das eBook geschrieben und korrigiert wurde und einen Titel sowie ein Cover (Abbildung) hat, ist die Zeit gekommen, das eBook zu erstellen, indem man es in das richtige Format umwandelt.

Wenn man ein eBook schreibt, dann existiert es im ganz normalen Dokumenten-Format. In diesem Format kann man das eBook jedoch nicht veröffentlichen, dafür gibt es viele gute Gründe, die ich an dieser Stelle wohl nicht weiter erläutern bräuchte.

Die meisten meiner eBooks wandele ich in PDF (Portable Document Format) um. Es ist ein universelles Format für eBooks und hat sich bereits als der Standard bei elektronischen Büchern etabliert.

Eben zu diesem Format sollten Sie auch bei Ihrem eBook greifen.

Wenn Sie Ihr eBook mit LibreOffice geschrieben haben, finden Sie im Programmmenü unter Datei → Exportieren die Option, das Dokument als PDF zu exportieren. Diese Funktion ist bereits integriert und macht das Erstellen des PDFs aus dem Dokument zu einem Kinderspiel.

Beim Exportieren können Sie bei Optionen unter anderem festlegen, ob die Grafiken komprimiert werden sollen, um die Datei in der Größe zu verkleinern. Außerdem können Sie einstellen, dass Leser den Text aus dem PDF nicht herauskopieren können, diese Einstellung ist im Tab „Sicherheit“ vorhanden.

Hinweis In jedem Fall müssen Sie dem Leser die Möglichkeit geben, das PDF auszudrucken. Sehr viele Leser drucken meine eBooks aus, um sie in ausgedruckter Form zu lesen.

Haben Sie das Dokument in eine PDF-Datei umgewandelt, haben Sie eine verdammt harte Arbeit hinter sich und diese Arbeit verdient sehr, sehr viel Respekt, auch von mir, denn ich kenne die Arbeit und den damit verbundenen Aufwand zu gut!

Sehr wenige Menschen sind bereit, diese Art von Arbeit zu machen, weil sie bereits von vornherein Angst vor dieser Arbeit haben.

Das ist gut für Sie und mich, denn wir fürchten diese Arbeit nicht und sehen stattdessen die vielen Chancen, die sich uns durch diese Arbeit erschließen. Alleine der Fakt, das man Geld mit eBooks verdienen kann, sollte für viele, Motivation genug sein, um ein eigenes eBook zu schreiben.

Der richtige Preis für das eBook

Wenn das eBook fertig ist, muss man dafür einen Preis festlegen. Den richtigen Preis zu finden, ist nicht einfach und erfordert, verschiedene Preise zu testen.

Fakt ist: Der beste Preis ist der, den man durchs TESTEN herausgefunden hat.

Es ist extrem unwahrscheinlich, dass Sie gleich beim ersten Preis ins Schwarze treffen. Man kann jedoch sehr gut abschätzen, wie viel der Kunde bereit ist, für das eBook auszugeben. Das erreichen wir, indem wir mal wieder die Konkurrenz fragen.

Ich würde mindestens 5, am besten 10 eBooks zu meinem Thema bei Amazon oder in einem anderen Büchershop finden, deren Preise in einen Topf werfen und daraus den Durchschnittspreis erreichen.

Mit diesem Durchschnittspreis können Sie den Verkauf Ihres eBooks starten.

Ich würde persönlich immer mit einem Mindestpreis von 9 bis 19 Euro starten. Das ist ein Preis, der nicht zu hoch ist und nicht zu niedrig – optimal eben für den Autor und für den Kunden.

Sobald ich das eBook mindestens 50x verkauft habe, würde ich den Preis um 5 Euro anheben und schauen, wie der Verkauf sich danach entwickeln wird.

Sollte bei einer Preiserhöhung die Verkaufsrate sichtbar sinken, gehen Sie zum alten Preis zurück und bleiben Sie einfach dabei.

Meine Erfahrung zeigt, dass wenn man ein eBook bereits um 5 Euro erhöht und der Preis zu hoch für den Kunden ist, die Verkaufsrate deutlich abbricht. Das kann man einfach nicht übersehen, denn die Verkäufe brechen nicht selten fast komplett ein.

Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Preis zu hoch ist und man wieder schnell runtergehen sollte.

Ich wiederhole:

Es gibt keinen perfekten Preis ohne Testen!

Bei jedem eBook müssen Sie den Preis „ertesten“, es gibt keinen Umweg oder eine Abkürzung. Spielen Sie mit dem Preis wie ein Kind mit Legoblöcken, gehen Sie hoch und runter und schauen Sie, wie sich die Verkäufe entwickeln.

Das Testen lohnt sich immer.

Geld verdienen mit dem eBook – der Verkauf

Richtig aufregend wird die Reise, wenn wir kurz davor stehen, unser eBook zum ersten Mal zu verkaufen. Dieses Gefühl, den ersten Verkauf mit einem eBook zu erleben, ist verdammt aufregend.

Auch heute noch bin ich aufgeregt, wenn ich den ersten Verlauf mit einem neuen eBook mache, denn das bestätigt mir, dass die harte Arbeit nicht umsonst war und ich ein weiteres erfolgreiches Produkt habe.

Doch bevor man das eBook verkaufen kann, muss man sich die Frage stellen, wie man das eBook überhaupt vermarkten will, dazu gibt es im Grunde zwei empfehlenswerte Optionen:

  1. Man lässt das eBook von einem Büchershop wie Amazon oder eBook.de etc. vermarkten und wird am erzeugten Umsatz beteiligt.
  2. Man richtet eine eigene Webseite ein, auf der man das eBook unter Eigenregie verkauft.

Ich wähle immer den zweiten Weg, weil ich zum einen ein Experte beim Einrichten von Verkaufsprozessen bin und zum anderen die Sicherheit haben möchte, den Erfolg meines Produkts in den eigenen Händen zu haben.

Das Problem ist

Marketing und Technik.

Noch bevor Sie die Technik eingerichtet haben, werden Sie sehr wahrscheinlich schon längst aufgegeben haben. Die Technik ist kompliziert und erfordert das Wissen eines Experten auf diesem Gebiet.

Ein weiteres Problem ist das Marketing.

Man muss gezielt die Interessenten für das eBook im Internet erreichen und diese auf die Verkaufsseite führen. Auch das ist absolut nichts für Anfänger.

Und ich möchte hier wirklich keine Angst machen. Die Technik und das Marketing sind etwas, woran viele Anfänger scheitern, noch bevor sie den ersten Verkauf ihres eBooks erleben dürften.

Aus diesem Grund empfehle ich vor allem Einsteigern, das Marketing und die Technik in die Hände von Profis zu legen. Es gibt neben Amazon noch viele andere Dienstleister, die sich auf den Verkauf von eBooks spezialisiert haben, hier ist eine kleine Auflistung:

  • Amazon Kindle Direct Publishing – der absolute Klassiker und sehr empfehlenswert, weil Amazon Millionen von Kunden bereits hat, die gerne neue eBooks kaufen.
  • BoD – bei diesem Anbieter kann man seine eBooks kostenlos einstellen und bekommt 70 % vom Verkaufspreis als Erlös.
  • Neobooks – Auch dieser Service hilft dabei, das eigene eBook kostenfrei und ohne Verlag zu veröffentlichen. Dieser Service hilft ungemein bei der Vermarktung des eigenen eBooks.

Man benötigt keinen Verlag und kann als sogenannter Self-Publisher (Selbstverlag) seine eBooks im Internet zum Verkauf anbieten. Das ist der schnellste und kostengünstigste Weg, um als Autor Geld mit eBooks zu verdienen.

Vor allem Einsteiger sollten sehr gut überlegen, wie sie ohne Vorkenntnisse am leichtesten und wirtschaftlichsten in das Ebook-Business einsteigen können. Auf Anbieter zu setzen, die sich auf die Vermarktung von eBooks spezialisiert haben, ist meiner Meinung nach der beste Weg.

Fazit

Ein eigenes eBook zu schreiben, ist ein ganzes Stück Arbeit, finden Sie nicht auch?

Jeder Mensch, der auch nur bisschen Spaß am Schreiben hat, kann ein eigenes eBook schreiben und damit online Geld verdienen. Das funktioniert sehr gut – in meinem Fall mit digitalen Ratgebern.

Ich erstelle eBooks zu Problemlösungen und verdiene seit Jahren Geld damit. Einmal so ein eBook erstellt, kann man sich über Jahre ein nahezu passives Einkommen aufbauen.

Das Ebook-Business ist mittlerweile sehr stabil und man kann mit diesem Business mit harter Arbeit und einer guten Strategie ein solides Online-Business auf die Beine stellen.

Die Knackpunkte beim erfolgreichen Verkaufen von eBooks sind:

  • Man muss einen existierenden und heißen Markt bedienen.
  • Man muss sein eBook der Zielgruppe durch selektives Marketing vorstellen.
  • Und man muss das eBook durch automatisierte Verkaufssysteme zum Kunden bringen.

Einsteiger können ganz klein starten und sich nur auf die Erstellung von gefragten eBooks konzentrieren und den Verkauf zu 100 % in fremde Hände abgeben. Hier ist Amazon derzeit der beste Anbieter für Autoren im Selbstverlag.

Später kann man entweder auf externes Expertenwissen zurückgreifen oder selbst lernen, wie man Verkaufsprozesse einrichten kann, um sein eBook auf der eigenen Website zu verkaufen und nahezu 100 % vom Verkaufserlös zu behalten.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Schreiben und Verkaufen von eBooks sind ein gutes Gespür für gute Ebook-Ideen und der abschließende Verkaufsprozess, der das eBook zum Kunden bringt und für Einnahmen sorgt.

Vitali Lutz

Über Vitali Lutz

Vitali Lutz ist seit 2007 Internet-Marketer aus Leidenschaft. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Programmierung, Technik, Fitness und liebt die Natur.

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