Ein besseres eBook schreiben mit diesen 12 Insider-Tipps

Die besten Tipps für ein gutes eBook

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In diesem Artikel verrate ich dir die besten Tipps, wie du ein viel besseres eBook schreiben kannst. Der Leser wird später an deinem eBook nicht nur erkennen, dass du ein Profi auf deinem Gebiet bist, sondern dass du auch etwas vom Schreiben von eBooks verstehst.

Man kann schnell ein eBook Autor werden, jedoch dauert es seine Zeit und erfordert viel Übung, um ein guter Autor zu werden. Genau das sollte langfristig dein Ziel sein. Du willst eBooks schreiben, die die Erwartungen deiner Leser bei weitem übertreffen – das ist genau das, was erfolgreiche Autoren ausmacht.

Folgende Tipps werden aus dir in jedem Fall einen besseren eBook-Autor machen:

1. Schreibe das beste eBook zu deinem Thema

In den meisten Fällen, wenn du ein eBook schreibst, wird es bereits Bücher oder eBooks geben, die zu deinem Thema bereits veröffentlicht wurden. Das ist gut, denn du kannst anhand bereits vorhandener Publikationen sehen, welche Informationen in deinem eBook enthalten sein müssen.

Schaue dir die Publikationen am Markt an und überlege dir, wie du ein noch besseres eBook erstellen kannst. Genauso arbeiten alle Industrien, um die Qualität der Produkte stetig zu verbessern. Es ist nicht verboten, von seiner Konkurrenz zu lernen und bessere Produkte als sie herzustellen.

2. Schreibe ein eBook um eine Problemlösung herum

Zunächst einmal solltest du wissen, dass es eine sehr gute Idee ist, einen Ratgeber zu schreiben. Millionen Menschen nutzen das Internet täglich, um Lösungen für Probleme zu finden. Ein Ratgeber-eBook ist ein guter Helfer, um Probleme einer Zielgruppe zu lösen.

Du findest ein Problem, das eine Zielgruppe beschäftigt und erstellst um das Problem herum dein eBook als Lösung. Das eBook wird dem Leser exakt die Lösung liefern, die er mit deinem eBook erhalten möchte. Ebenso musst du bei der Beschreibung zum eBook angeben, was der Leser konkret für sein Geld mit dem eBook bekommt.

3. Schreibe ein eBook zu einem Nischenthema

Es kann eine sehr schlechte Idee sein, ein eBook zu einem allgemeinen Thema zu schreiben. Zum Beispiel schreibt man den 1000. Ratgeber zum Thema „Abnehmen“. Wo ist das Problem? Es ist zu allgemein und es gibt zu viel Konkurrenz.

Was musst du tun? Dich spezialisieren!

Eine Spezialisierung geht eigentlich ganz einfach, man arbeitet sich bis in die Tiefe in ein Thema vor:

Ratgeber-Thema Spezialisierung
Ratgeber-Thema Spezialisierung

Du nimmst ein allgemeines Thema und gehst in die Tiefe. Zum Schluss hast du ein eindeutiges Thema für eine eindeutige Zielgruppe. Zu jedem Thema kann man sich spezialisieren, gehe jedoch nur so tief in ein Thema rein, bis noch genug Nachfrage/Interesse vorhanden ist.

Wie wäre es, ein eBook zu schreiben, das sich an Mütter nach der Schwangerschaft richtet? Oder ein eBook, das hilft, im Rentenalter Gewicht zu verlieren? Du wirst nicht nur eine klare Zielgruppe haben, sondern auch sehr viel weniger Konkurrenz und wirst deutlich schneller zu deinem Thema im Buchhandel sichtbar.

Ein weiterer Vorteil ist, dass auch der Umfang des eBook kleiner wird, wenn man sich spezialisiert. Du möchtest kein 500-Seiten-eBook zu einem allgemeinen Thema schreiben, sondern ein kleines, knackiges eBook mit einem Umfang von bis zu 150 Seiten.

4. Erstelle vor dem Schreiben ein Inhaltsverzeichnis

Wenn ich ein eBook schreibe, weiß ich bereits wie der Inhalt aufgebaut sein wird. Das weiß ich, weil ich die Struktur des eBook im Voraus plane. Wenn man den Inhalt vorausplant, hat man folgende Vorteile:

Nach dem Finden eines Themas für dein eBook setzt du dich für mindestens 2 – 3 Stunden hin und recherchierst das komplette Inhaltsverzeichnis für dein eBook, erst danach kannst du damit beginnen, an deinem eBook zu schreiben. Durch diesen Trick wird dein eBook so viel besser sein als viele andere eBooks!

5. Finde zuerst den passenden Titel für dein eBook

Um sicherzustellen, dass das eBook den Leser zum gewünschten Ziel führt, ist es empfehlenswert, bereits vor dem Schreiben des eBook einen passenden Titel zu finden. Der Titel eines Buches oder eBooks beschreibt den Inhalt der Publikation und ist daher extrem wichtig für den Erfolg.

Ich habe Bücher gesehen, die nur durch das Ändern des Titels von ganz unten in den Listen bis zu der Spitze aufsteigen konnten. Doch der Titel spielt auch eine wichtige Rolle bei dem Inhalt des eBooks. Hat man einen passenden Titel für sein eBook, hat man gleichzeitig das Reiseziel!

Sobald man einen Titel gefunden hat und anfängt, den Inhalt des eBooks zu schreiben, wird man dank dem Titel einem roten Faden folgen können und wird fast schon garantiert ein eBook schreiben, das zu 100 % zum Ziel passt und dem Leser genau das liefert, was der Titel verspricht.

Das ist ein sehr, sehr mächtiger Insider-Tipp und wird die Qualität deiner eBooks deutlich verbessern. Deine Leser werden den Unterschied in jedem Fall bemerken und dein eBook besser bewerten.

6. Arbeite an deinem Schreibstil

An seinem eigenen Schreibstil zu arbeiten, ist sehr wichtig. Der Schreibstil eines Autors ist so einzigartig wie sein Fingerabdruck. Jeder von uns hat einen eigenen Schreibstil, den man nur durch Übung verbessern kann. Viele Leser können einen Autor alleine am Schreibstil erkennen.

Deine Aufgabe ist, einen Schreibstil zu finden, der deinen Lesern gefällt. Der Schreibstil muss aber auch zu dir passen. Du möchtest dich nicht verstellen, nur um deinen Lesern zu gefallen. Mit dem Schreibstil musst du dich identifizieren können.

Mein Schreibstil ist sehr locker und soll eine Nähe zu meinen Lesern herstellen, denn die meisten Texte, die ich schreibe, setzen voraus, dass der Leser mir vertraut. Würde ich diese Voraussetzung nicht schaffen, wären meine Texte bei weitem nicht so effektiv beim Vermitteln von Wissen.

7. Setze dir täglich ein Schreibziel

Sobald du anfängst, an deinem eBook zu schreiben, musst du dir jeden Tag ein Ziel setzen, das mit dem Schreiben am eBook zusammenhängt. Ein solches Ziel kann so aussehen, dass man sich vornimmt, jeden Tag nur einen Punkt aus dem Inhaltsverzeichnis fertig zu schreiben.

Das tägliche Ziel kann aber auch sein, jeden Tag 10 Seiten an deinem eBook zu schreiben. Beide Ziele erfordern, dass du dich jeden Tag darauf einstellst, produktiv sein zu müssen. Das ist der Sinn dieser Technik.

Wenn man sich darauf einstellt, jeden Tag ein bestimmtes Ziel erreichen zu müssen, wird man in jedem Fall produktiver arbeiten, als wenn man ohne ein solches Ziel die Arbeit angeht. Das habe ich bereits mehrfach getestet und spreche aus Erfahrung.

Setze jedoch ein realistisches Ziel!

Sich vorzunehmen, jeden Tag 20 Seiten zu schreiben, kann bereits zu viel sein und genau die gegenteilige Wirkung als geplant auslösen. Im schlimmsten Fall arbeitest du bis in die Nacht unter hohem Druck und Stress, weil du ein unrealistisches Ziel hast.

8. Schreibe unter optimalen Bedingungen

Die einen Autoren haben ein ruhiges, gedämmtes Arbeitszimmer, wo sie in aller Ruhe schreiben können, die anderen hören eine leise, klassische Musik, um produktiv zu schreiben. Ich zum Beispiel höre oft Meditations-Musik, um entspannt und konzentriert zu arbeiten.

Auch du musst für dich herausfinden, unter welchen Bedingungen du am produktivsten arbeitest. Ganz sicher musst du jedoch alle Geräte wie ein Smartphone, Fernsehen und ähnliches ausschalten, die dich beim Schreiben ablenken können. Auch sollte in der Umgebung kein Lärm stattfinden.

9. Halte den Schreibfluss am Fließen

Jeder Vielschreiber kennt den Schreibfluss. Ein Schreibfluss entsteht, wenn man in einer Phase des Schreibens ist, in der man nicht mehr darüber nachdenkt, was man schreibt und sehr schnell Text produzieren kann. Der Schreibfluss kann jedoch jederzeit durch eine geringste Ablenkung unterbrochen werden.

Wenn du beispielsweise nach jedem Textblock eine Pause machst, um die letzten Sätze durchzugehen, um mögliche Grammatik- und Rechtschreibfehler zu beheben, dann wird der Schreibfluss unterbrochen und du wirst eine Zeit brauchen, bis du wieder diesen Zustand erreicht hast.

Aus diesem Grund solltest du den Schreibfluss so stabil wie möglich halten und dich nicht aus dieser produktiven Phase herausreißen lassen. Besonders sollte man niemals seine geschriebenen Sätze sofort korrigieren, sondern diese Aufgabe nach dem Fertigstellen des Textes erledigen.

10. Benutze eine Deadline nur bei kleinen eBooks

Sobald ich ein neues eBook-Projekt starte, erstelle ich ein Inhaltsverzeichnis, lege mein tägliches Schreibziel fest und bestimme gleich am ersten Tag eine Deadline. Eine Deadline ist ein fester Zeitpunkt, an dem das eBook fertig sein muss. Die Deadline ist also die Zielgerade des eBooks.

Eine Deadline zu setzen, kann sehr effektiv sein, wenn man an einem eBook schreibt, das einen überschaubaren und planbaren Umfang hat. Für ein eBook mit einem Umfang von ca. 100 – 150 Seiten ist es meist kein Problem, eine Deadline zu setzen und ist sogar sehr empfehlenswert, um produktiver zu arbeiten.

Sobald man jedoch an einem größeren eBook arbeitet, wir die Deadline genau das Gegenteil bewirken: man wird oft unter Druck und Stress arbeiten, was keine guten Arbeitsbedingungen sind – ganz zu schweigen von den Folgen für die Gesundheit. Eine Deadline macht nur Sinn, wenn der Zeitaufwand ziemlich genau berechnet werden kann.

11. Erstelle den Text für den Leser

Es kann schnell passieren, dass ein Autor einen Text schreibt, den nur er verstehen kann. Besonders die Fachbegriffe, die es zu jedem Thema gibt, werden einfach in den Text eingesetzt, ohne diese zu erklären. Ein Leser wird sich selbst zu diesen Begriffen schlaumachen müssen, um den Sinn der Wörter zu verstehen.

Ein guter eBook-Autor schreibt immer für den Leser und stellt sich im Idealfall vor, dass der Leser einen Bildungsstand eines Kindes im mittleren Alter hat. Ich kann dir garantieren, wenn du ein eBook für ein 10-jähriges Kind schreiben kannst, dann werden die meisten Leser den Text verstehen.

Ein guter Autor kann sich in seine Zielgruppe gut hineinversetzen und weiß, wie er einen verständlichen Text für seine Zielgruppe schreiben kann. Im Notfall kann man seine Zielgruppe im Internet ausfindig machen und beobachten, wie sie untereinander kommuniziert.

12. Teste immer den Titel, Cover und den Preis

Egal, wie viel Zeit du dir nimmst, um den perfekten Titel oder Cover zu erstellen oder um einen angemessenen Preis zu finden, alle diese Variablen lassen sich immer verbessern. Es wird immer einen besseren Titel geben, es wird immer ein anderes Cover geben, das besser zum eBook passt und auch einen besseren Preis, der für mehr Verkäufe sorgen wird.

Aus diesem Grund testet man diese wichtigen Variablen. Fange mit dem Titel an. Der Titel des eBooks sagt nicht nur, worum es im eBook geht, sondern suggeriert idealerweise ein Ergebnis oder macht zumindest neugierig auf den Inhalt des eBooks.

Schlechte Titel verkaufen sich schlecht – ganz einfach.

Das Cover verstärkt idealerweise den Titel und zieht die Blicke auf sich, verwende dafür möglichst freundliche Gesichter im Cover, weil unser Gehirn Gesichtern eine besondere Aufmerksamkeit schenkt, das wurde in Tests bereits bewiesen. Hier ist ein guter Artikel zu diesem Phänomen.

Fazit

Die Tipps in diesem Artikel werden dir helfen, als eBook-Autor bessere eBooks zu erstellen. Anders als viele Anfänger-Autoren annehmen, kann ein Leser sehr wohl erkennen, wie gut oder erfahren der Autor ist und wie gut oder schlecht das eBook ist, dies spiegelt sich nicht nur in einer entsprechenden Bewertung wider.

Je besser dein eBook den Lesern gefällt, desto mehr Empfehlungen wirst du bekommen. Und es sind gerade die Empfehlungen, die ein eBook in den Ranglisten nach oben katapultieren. Es lohnt sich also, die Tipps aus diesem Artikel zu beherzigen, um ein gutes eBook zu publizieren.

Autor
Über Vitali Lutz

Vitali Lutz schreibt gerne nützliche Sachtexte und ist unter anderem ein eBook-Autor mit über 10 Jahren Erfahrung im eBook-Business. Auf dieser Website teilt er sein Wissen mit anderen eBook-Autoren und Self-Publishern.

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